Altstadt von Moena an einem sonnigen Tag Idyllischer Blick auf Berge und violette Blumen Typisches Holzhaus mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund

Moena, das Fassatal und die Dolomiten
eine einzigartige Kulisse in Südtirol

Moena: Die "Fee der Dolomiten" heißt Sie willkommen

Vom Fleimstal kommend liegt Moena am Eingang des Fassatals in Südtirol und ist das perfekte Urlaubsziel für Bergliebhaber, für Erwachsene und Kinder, die einen Urlaub in der Natur verbringen möchten mit Sport, Vergnügen, Entspannung und erstklassigen Weinen und Speisen. Eine fantastische Mischung, die Ihren Urlaub zu etwas ganz Besonderem macht ...

Moena erhebt sich mitten in den Dolomiten, umgeben von atemberaubenden Panoramen: im Norden das Sellamassiv mit Langkofel und Plattkofel, im Osten die Gebirgsgruppen Monzoni und San Pellegrino, im Süden der Sas da Mezdì, im Osten und Nordosten die Ausläufer der Latemar-Kette und die spitzen Zinnen der Rosengartengruppe.

Das Skigebiet von Moena, Skiarea Alpe Lusia - Passo San Pellegrino, gehört zum Dolomiti Superski, dem größten Skikarussell der Welt, das Sie mit modernsten Liftanlagen und stets perfekt beschneiten Pisten begeistern wird.

Und Kids können im Fiabilandia ihren Spaß haben, ein traumhafter Spielpark, der im Sommer und Winter geöffnet ist und mit seinen aufblasbaren Spielgeräten, Schaukeln, Rutschen und Spielhäuschen in Prà di Sorte Kinderaugen zum Strahlen bringt.

Moena ist nicht nur der ideale Ausgangspunkt für wunderschöne Spaziergänge und Wanderungen, die jedermann gerecht werden, sondern auch Ausgangspunkt für zahlreiche Fahrradtouren, die Sie mit Ihrem Mountainbike oder Rennrad erwarten, so etwa auf dem Dolomiten-Radweg, der auf 48 km Länge durch das Fassatal und Fleimstal führt.

Wenn man die einzelnen Stadtviertel und Ortsteile besucht, kann man in Moena geradezu eintauchen in die ladinische Kultur und das Brauchtum. Die historische Altstadt lädt ein zu einem Bummel entlang den Schaufenstern der Kunsthandwerkslädchen und Geschäfte, in denen typische Erzeugnisse und Kleidung angeboten werden.

Jedes Jahr sind in Moena zwei kulinarische Veranstaltungen zu Gast, in deren Mittelpunkt Düfte, Aromen und lokale Produkte stehen: "A tavola con la Fata delle Dolomiti" (zu Tisch mit der "Fee der Dolomiten") im März und "Sapori d'autunno" (So schmeckt der Herbst) im September. Im Mittelpunkt vieler Rezepte steht der berühmte Käse "Puzzone di Moena DOP", der seit Jahren auf der Slow-Food-Liste steht.

Moena gehört zum Kooperationsprojekt "Alpine Pearls", das 25 Tourismusgemeinden in Europa umfasst und dessen Ziel es ist, den Alpentourismus umweltverträglich zu gestalten und Lösungen für eine ökologische Mobilität zu fördern.

Dank der öffentlichen Verkehrsmittel ist Moena bestens an die wichtigsten Ferienorte in Trentino-Südtirol angebunden.

Gönnen Sie sich einen unvergesslichen Urlaub! Moena erwartet Sie!

Willkommen im Fassatal

"Lo che i pré d'istà l'è dut, l'è dut 'n fior
e che monc e ciel i à 'l più bel color,
lo che se pel gòder pasc de paradis,
lo l'è Val de Fascia, lo l'è mie paìsc."
"Wo Sommerwiesen zu einer einzigartigen Blütenpracht werden,
wo der Himmel in den schönsten Farben erstrahlt,
wo man ein Stück vom Paradies erhaschen kann,
dort ist das Fassatal, dort ist mein Zuhause."

So lautet der Refrain des Liedes "La cianzon de Val de Fascia", der ladinischen Hymne des Fassatals. Dieses überaus poetische Lied greift auf seinen Text von Francesco Dezulian del Garber (1898-1986) und eine Melodie von Luigi Canori (1908-1991) zurück.

Das im nordöstlichen Trentino gelegene Fassatal, das an die Provinzen Bozen (Südtirol) und Belluno (Venetien) grenzt, ist umgeben von einigen der wichtigsten Bergketten der Dolomiten, wie Marmolata, Sellamassiv, Langkofelgruppe und Rosengartengruppe.

Der Avisio, der aus einem Gletscher der Marmolata entspringt und bei Lavis, etwas nördlich von Trient, in die Etsch fließt, durchzieht das gesamte Tal.

Das Fassatal erreicht man über die Große Dolomitenstraße oder die fünf beeindruckenden Alpenpässe. San Pellegrino-Pass, Karerpass, Sellajoch, Pordoijoch und Fedaiapass.

Fassatal und Umgebung - Natur, wohin man schaut

Marmolata

Mit ihren 3342 Metern ist die Marmolata die Königin der Dolomiten.

Die Marmolata-Seilbahn startet auf der Malga Ciapela und verbindet diese Station auf (1450 m) mit der Punta Rocca (3265 m). An der Mittelstation Serauta, hat man Gelegenheit, das Museo della Grande Guerra, das dem Ersten Weltkrieg gewidmete Museum, zu besuchen.

Die Grotte und gleichzeitig Kapelle von Punta Rocca beherbergt die Madonnnenstatue "Königin der Dolomiten", die 1979 von Papst Johannes Paul II. geweiht wurde und seither ein beliebtes Pilgerziel ist.

Zwischen Rocca Pietore und Malga Ciapela befindet sich Serrai di Sottoguda, eine tiefe Naturschlucht von etwa zwei Kilometern Länge, die von riesigen, überhängenden Felswänden eingeschlossen wird. Dieser Canyon ist die bekannteste und am meisten besuchte "Eis-Sportanlage" der Dolomiten und kann im Sommer mit einer reizenden Mini-Bahn besucht werden.

Sellamassiv

Das Sellamassiv liegt im Herzen der Dolomiten, zwischen dem Fassatal, Livinallongo-Tal, Badia und Gröden und ist umgeben von den berühmten "vier Pässen"Grödnerjoch (im Norden), Campolongo-Pass (im Osten), Pordoijoch (im Süden), Sellajoch (im Westen).

Vom Pordoijoch aus (12 km von Canazei entfernt) gelangt man mit der Seilbahn auf den Sass Pordoi, den südlichsten Ausläufer der Sellagruppe. Auf einer Höhe von 2950 Metern verschlägt einem die Schönheit der Landschaft wirklich den Atem, denn hier genießt man ein 360°-Blick über die großen Dolomitenmassive: von der Marmolata zur Palagruppe und weiter zum Langkofel, den Tofanen, dem Antelao, Monte Pelmo, Kreuzkofel, Monte Civetta, Conturines, Lavarela, Sorapiss und Rosengarten.

Rosengarten

Die Dolomitenbergkette Rosengarten, zwischen Tierser Tal, Eggental und Fassatal gelegen, zeichnet sich durch einen steilen, zerklüfteten Gebirgskamm aus; diverse Gipfel erreichen hier eine Höhe um die 3000 Meter, darunter der Kesselkogel (3002 m), Rosengarten (2981 m), Cima Scalieret (2887 m), die Vajolet-Türme (2813 m) und die Rotwand (2806 m).

Der italienische Name des Rosengartens, "Catinaccio" geht auf das ladinische "ciadinàc" zurück und bedeutet Bergmulde. Der deutsche Name Rosengarten hat seinen Ursprung in der Südtiroler Sagengestalt König Laurin.

Ins Herz des Bergmassivs gelangt man mit der Seilbahn Vigo-Ciampedie, die bequem mit der Rolltreppe vom Zentrum in Vigo di Fassa zu erreichen ist.

Latemargruppe

Das Dolomitenmassiv Latemar liegt südlich vom Rosengarten, zwischen dem Fleimstal, Fassatal und Eggental. Zahlreiche Berge begrenzen dieses steinerne Atoll in Form eines nach Osten hin offenen Hufeisens, und zwar die Croda di Lausa (2876 m), die Latemar-Türme (2842 m), die Cima di Valbona (2822 m), der Molignon (2.820 m), das Eggentaler Horn (2799 m) und die Östliche Latemarspitze (2791 m).

Zu erreichen ist die Gebirgsgruppe von Predazzo aus (Seilbahn Predazzo/Gardonè und Sessellift Gardonè/Passo Feudo) oder von der Alpe di Pampeago und dem Eggental.

Auf keinen Fall versäumen sollte man einen Besuch im Ausflugspark Latemarium, der über einen einmaligen Aussichtspunkt mit Blick über diese traumhaften Gipfel und zahlreiche Themenwege verfügt, die für Kinder bestens geeignet sind.

Naturpark Paneveggio - Pale di San Martino

Der Naturpark Paneveggio - Pale di San Martino liegt im östlichen Trentino und erstreckt sich über mehr als 19000 Hektar Fläche. Er umfasst das Venegia-Tal, den Wald des Paneveggio, einen Großteil des Bergmassivs Pale di San Martino, das östliche Ende des Lagorai-Massivs und einen Teil der Bergkette Lusia - Cima Bocche.

Von Moena gelangt man über das Besucherzentrum "Terra-Foresta" in Paneveggio in den Park, und zwar über die Straße, die von Predazzo hochführt zum Rollepass. Im Zentrum erfahren Sie alles über die Geschichte des gleichnamigen Fichtenwaldes, der auch bekannt ist unter dem Namen "Foresta dei Violini", auf Deutsch Wald der Geigen. Wegen seiner Resonanzqualitäten wird das Holz nämlich zum Bau von Instrumenten verwendet.

Karersee

Hinter dem Karerpass (8 km von Vigo di Fassa entfernt) - sozusagen eingequetscht zwischen den dichten Fichtenwäldern und gerahmt von den Gipfeln des Latemar-Massivs - glitzert der Karersee, ein wahres Kleinod der Dolomiten, das Besucher von jeher in Erstaunen versetzt. Daher verwundert es nicht, dass er für Dichter und Maler, die verzaubert waren von seiner Schönheit, zur Inspirationsquelle wurde.

Auf Ladinisch heißt er auch "Lec de Ercaboan", was so viel bedeutet wie "Regenbogensee", was daher rührt, dass das Sonnenlicht so reflektiert wird, dass sein Wasser in den Farben des Regenbogens glitzert.

Die Dolomiten

"Die Dolomiten sind zwar nicht die höchsten, sicherlich aber die schönsten Berge der Welt!"
Reinhold Messner

Am 26. Juni 2009 wurden die Dolomiten von der UNESCO in die Weltnaturerbe-Liste aufgenommen. Dabei handelt es sich um ein geografisch und administrativ äußerst komplexes Gebilde, das sich über 142000 Hektar Fläche und drei italienische Regionen erstreckt (Trentino-Südtirol, Friaul-Julisch Venetien und Venetien) und neun Gebirgszüge umfasst:

  • Monte Pelmo, Croda da Lago
  • Marmolata
  • Pale di San Martino, Pale di San Lucano, Belluneser Dolomiten, Vette Feltrine
  • Friauler Dolomiten und Dolomiti d'Oltre Piave
  • Nördliche Dolomiten
  • Puez-Geisler
  • Schlern, Rosengarten, Latemar
  • Bletterbach
  • Brentner Dolomiten

Ursprung des Namens

Der Name Dolomiten geht auf den französischen Geologen und Naturwissenschaftler Dèodat de Dolomieu zurück (1750-1801), der als erster die chemische Zusammensetzung des Felsgesteins dieser Berge untersuchte (aus Kalzium und Magnesium bestehendes Doppelcarbonat).

Dolomitgestein ist eine sehr helle Gesteinsart und daher haben die Dolomiten auch den Beinamen "Bleiche Berge". Vor allem bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang werden die Felsen von der Sonne so angeleuchtet, dass sich ein Farbspektrum von Rosa bis hin zu Feuerrot eröffnet. Dieses Naturphänomen, auch als Alpenglühen bekannt, wird auf Ladinisch als "rosadüra" oder "enrosadöra" bezeichnet und bedeutet so viel wie "sich rosa einfärben".

Die Legende von den Bleichen Bergen

Die Faszination für die Dolomiten drückt sich in zahlreichen Legenden aus.

Insbesondere liefert die ladinische Sage eine romantische Erklärung für die charakteristisch bleiche Farbe der Dolomiten und ihren Beinamen "Bleiche Berge".

"Vor langer Zeit hatte das Gebirgsgestein des Königreichs der Dolomiten einmal dieselbe Farbe wie die Alpen, und überall herrschten Unbeschwertheit und Freude. Nur nicht im königlichen Palast.

Alles begann, als der Sohn des Königs die Mondprinzessin heiratete. Doch der Prinz ertrug unglücklicherweise den Mondschein nicht und die geliebte Gattin machte der Anblick der finsteren Berge krank. So kam es, dass das junge Paar voneinander getrennt leben musste.

Eines Tages nun traf der Prinz auf den Zwerg Laurin, den König der Salvani, der auf der Suche nach Siedlungsland für sein Volk war. Laurin versprach dem jungen Prinzen, die Berge des Königreichs in hellen Farben erstrahlen zu lassen, wenn ihm dieser im Gegenzug gestatten würde, sich mit seinem Volk dort niederzulassen. Ungläubig, doch zugleich glücklich, willigte der Königsohn ein. So begannen Tausende Zwerge bei Dunkelheit die Strahlen des Mondlichts einzufangen und die Berge mit dem daraus gewirkten Gewebe zu überziehen. Am folgenden Morgen erstrahlten sie in bleichem Licht, das dem Mondschein glich. Die Prinzessin überwand ihr Leiden und die beiden jungen Eheleute konnten endlich glücklich zusammenleben.

Zwar gibt es dieses Königreich lange nicht mehr, doch haben sich die Berge ihre helle Farbe erhalten und heißen heute Dolomiten."

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16Nov
23Nov